Männer II – HSG Fuldatal/Wolfsanger III 28:28 (12:12)

Last-Second-Treffer kostet den Sieg

Die HSG Lohfelden/Vollmarshausen II musste sich am Sonntagabend in der heimischen Sporthalle Sensenstein trotz klarer Leistungssteigerung mit einem 28:28-Unentschieden zufriedengeben. Besonders bitter: Der Ausgleich für die Gäste fiel mit dem letzten Wurf der Partie.

Die ersten 15 Minuten verliefen aus Sicht der Lohfeldener äußerst schleppend. In Abwehr wie Angriff lief wenig zusammen, sodass Fuldatal/Wolfsanger früh mit 4:10 davonzog. Erst nach der Auszeit in der 16. Minute kam das Team spürbar besser ins Spiel. Vor allem der treffsichere Etienne Recknagel, der am Ende auf beeindruckende 12 Treffer kam, sowie Aurel Schäffer (8 Tore) sorgten dafür, dass die HSG bis zur Halbzeit wieder auf 12:12 herankam.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich eine ausgeglichene, kämpferische Partie. Lohfelden zeigte nun deutlich mehr Stabilität in der Abwehr und agierte vorne variabler. Mitte der Halbzeit gelang es dem Team sogar, sich auf 23:21 und später 26:24 abzusetzen. Doch die Gäste blieben durch ihren starken Torschützen Jan-Thies Langmann, der insgesamt 10 Treffer erzielte, stets in Schlagdistanz.

Als Aurel Schäffer 27 Sekunden vor Schluss zum 28:27 traf, sah alles nach einem Heimsieg aus. Doch Fuldatal/Wolfsanger bekam mit dem letzten Angriff noch einmal die Chance – und nutzte diese eiskalt zum 28:28-Endstand.

Trotz des unglücklichen Ausgangs bleibt festzuhalten: Nach schwachem Beginn zeigte die HSG eine starke Moral und hätte sich – angesichts des deutlichen Zwischenrückstands – den Sieg durchaus verdient gehabt.


Es spielten: Marcel Blumenstein (Tor), Roland Kleinschmidt (Tor), Sönke Thielemann (1), Eric Schwarz (2), Aurel Schäffer (8), Etienne Recknagel (12), Jannis Rohr (1), Simon Thamm (1), Phil Mölck (2), Julian Schmidt (1), Luke Merwar, Paul Reinemund, Maxim Nazarenko, David Würschmidt, Filip Kratzenberg, Justin Henning